Untersuchungen zum Begründungstrilemma des Skeptikers Agrippa (Sextus Empiricus, « Grundzüge der pyrrhonischen Skepsis », 1, 164 ff.) ergeben, dass es für den pyrrhonischen Skeptiker weder subjektiv noch objektiv gültige, theoretisch begründbare moralische Überzeugungen gibt.
Die pyrrhonische Skepsis ist eine « Ethik ohne Theorie ».
Die Pyrrhoneer können als Vordenker oder gar Begründer des kulturellen Relativismus bezeichnet werden.
Trotz seines moralischen Indifferentismus ist es dem Pyrrhoneer jedoch möglich, moralische Urteile zu fällen.
