Die Anwesenheit der Leibgarde beim Gespräch Creos mit der unbewaffneten Medea ist eine dramaturgische Notwendigkeit, mit der Seneca eine Öffentlichkeit herstellt, in der Medea trotz ihrer faktischen Machtlosigkeit rhetorisch wirkungsvoll auf die Formfehler im Vorgehen Creos hinweisen und ihm so Zugeständnisse entringen kann.
