Im Gegensatz zu der feierlichen, Respekt einflössenden Art, in der Linus bei Vergil (Ecl. 6, 69-71) über die Gabe der Dichtkunst an Gallus spricht, schlagen die Musen in den meist als Anrede (im Plural) an den Dichter Hesiod verstandenen V. 26-28 der « Theogonie » einen schroffen, frivol-frechen Ton an.
Deutet man die Verse jedoch als die erste an ihn gerichtete Mitteilung, wie und worüber er dichten soll, verschwinden mehrere bisherige Schwierigkeiten.
